Tour 1: Berühmte Persönlichkeiten und ihre Gärten (NRW)
5-Tages-Reise

Unser Reisevorschlag KulturpaketKombitipps

t1_01_driburg_kl120GRÄFLICHER PARK BAD DRIBURG
Im Gräflichen Park verbinden sich beispielhaft der historische englische Landschaftspark aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit zeitgenössischen Gartenanlagen der Gartenkünstler Piet Oudolf und Jacqueline van der Kloet. Ein Statue von Susette Gontard im Park erinnert an die gemeinsame Zeit, die sie 1796 mit dem Dichter Friedrich Hölderlin hier verbrachte.


t1_02_boeckel_kl120GUTSPARK BÖCKEL, RÖDINGHAUSEN
Der denkmalgeschützte Park ist ein bedeutendes Zeugnis der Gartenkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts und ein hervorragendes Beispiel für einen weitgehend erhaltenen Gutspark in Westfalen-Lippe. Der Eckturm im Park wurde 1917 eine Zeit lang vom Schriftsteller Rainer Maria Rilke bewohnt. Der Park ist nur in Verbindung mit Veranstaltungen zu besuchen.


Haus Esters / Haus LangeGÄRTEN HAUS ESTERS / HAUS LANGE, KREFELD
Ende der 1920er Jahre wurde Ludwig Mies van der Rohe mit dem Entwurf zweier Wohnhäuser und deren Privatgärten beauftragt. Entsprechend sind die Gärten in ihrer Konzeption und Wirkung auf die Gebäude abgestimmt: von den präzisen Fensterausschnitten in den Garten, den Sichtachsen bis zur überlegten Pflanzung von Baumgruppen und Solitären, die die Formensprache des Gebäudes aufnehmen.


Künstlergarten RückriemKÜNSTLERGARTEN RÜCKRIEM, ROMMERSKIRCHEN
Bei der Gestaltung des Gartens erhielt der Künstler Ulrich Rückriem erstmalig die Möglichkeit, eine Landschaft für seine Skulpturen zu entwerfen. Es entstanden verschiedene Bereiche, wie synthetisch angelegte Rasenflächen, Hainbuchhecken und eine Streuobstwiese.

 


t1_05_dyck_kl120SCHLOSS DYCK, JÜCHEN
Schloss Dyck gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern am Niederrhein. Über 900 Jahre befand sich Dyck im Besitz der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck. Mit dem Ausbau zu einer repräsentativen Residenz begann nach dem 30jährigen Krieg Altgraf Ernst Salentin (1621-1684). Unter seinen Nachfolgern avancierte Schloss Dyck im 18. Jh. zu einer der vornehmsten Adressen der Region. Die Dichterin und Schriftstellerin Constance zu Salm-Reifferscheidt-Dyck lebte hier ab 1803.


t1_06_rueschhaus_kl120GÄRTEN AN DER WASSERBURG HÜLSHOFF, HAVIXBECK UND AM HAUS RÜSCHHAUS, MÜNSTER
Die typisch westfälische Burganlage Hülshoff ist von einem weitläufigen, landschaftlich gestalteten Park umgeben. Nur wenige Kilometer entfernt lädt mit Haus Rüschhaus einer der elegantesten Bauernhöfe Westfalens mit repräsentativer Anlage und kunstvoll angelegter Gräfte zu einem Besuch ein. Hier verbrachte die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff 20 Jahre ihres Lebens.


t1_07_hohenhof_kl120HOHENHOF, HAGEN
1913 beauftragte Karl Ernst Osthaus den Gartenarchitekten Leberecht Migge mit einem Konzept für den Garten zur Villa Hohenhof, die nach Plänen des belgischen Architekten Henry van de Velde entstanden war. Nach einer wechselvollen Geschichte wurden im Jahr 2003 im Zusammenhang mit Arbeiten an den Gebäuden auch die Wiederherstellungsarbeiten in der Gartenanlage durchgeführt.


t1_08_kleve_kl120KLEVER GARTENLANDSCHAFT
Im 17. Jahrhundert machte der brandenburgische Statthalter im Herzogtum Kleve, Johann Moritz von Nassau-Siegen, sich zum Ziel, seine Residenzstadt und ihr Umland zu einer nie da gewesenen Parklandschaft umzugestalten. Mit den Klever Gärten setzte er sich ein Denkmal, das von Berlin bis Versailles vielfach als Anregung diente.


t1_09_hombroich_kl120MUSEUM INSEL HOMBROICH, NEUSS
Der zeitgenössische Park mit renaturierter Erftaue symbolisiert durch den geschaffenen Dialog zwischen Natur, Kunst und Architektur die Idee einer künstlerischen Kulturlandschaft. Hier erlebt der Besucher „Kunst parallel zur Natur“. So schuf der Bildhauer Erwin Heerich elf Pavillons, die – selbst Kunst – andere Kunstwerke aufnehmen.


t1_10_adenauer_kl120ADENAUERGARTEN, BAD HONNEF
Mit malerischem Blick über das Rheintal, inmitten eines farbenprächtigen Gartens, liegt in Rhöndorf das 1936/1937 erbaute Wohnhaus Konrad Adenauers (1876-1967), des langjährigen Bürgermeisters der Stadt Köln und des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.

 


t1_11_rubensgarten_kl120RUBENSGARTEN, ANTWERPEN
Hinter dem berühmten Rubenshaus und der Werkstatt von Peter Paul Rubens liegt ein Garten der Gelassenheit, wobei drei spezielle Charakteristika besonderen Charme entfalten: Der hölzerne Tunnel im Renaissancestil, von Rosen, Clematis und Geißblatt umrankt, das Original- Gärtnerhaus mit seinem quadratischen Kräutergarten und ein Wasserbecken aus dem 18. Jahrhundert mit kleinem Obstgarten.

Unser Reisevorschlag

1.Tag
  • Anreise nach Bad Driburg, wo sich 1796 der Dichter Friedrich Hölderlin und seine große Liebe Susette Gontard eine längere Zeit aufhielten.
  • Geführter Rundgang durch den Gräflichen Park. Auf einer Insel im Parkteich ist zur Erinnerung an das Liebespaar eine Büste der Susette Gontard mit Blick auf den „Hölderlin-Hain” aufgestellt.
  • Möglichkeit zum Mittagsimbiss im Restaurant Pferdestall in den historischen Parkanlagen.
  • Weiterfahrt nach Münster. Hotelzimmerbezug
  • Zeit für eigene Erkundungen
  • Unser Vorschlag: Abendessen in einem typisch Münsteraner Restaurant, z.B. im „Kiepenkerl”.
  • Auf Wunsch Nachtwächter-Stadtführung, alternativ Besuch einer Theatervorstellung (abhängig vom Spielplan).
  • Übernachtung in Münster
2.Tag
  • Nach dem Frühstück Fahrt zum Landsitz Rüschhaus der Familie Droste-Hülshoff in Münster-Nienberge. Hier verbrachte Annette von Droste-Hülshoff 20 Jahre ihres Lebens. Geführte Besichtigung durch Garten und Herrenhaus
  • Weiterfahrt zur Wasserburg Hülshoff in Havixbeck, wo die Dichterin 1797 geboren wurde. Führung durch Garten und Droste- Museum
  • Mittagessen im Restaurant Burg Hülshoff (regionale Küche mit lokalen Produkten)
  • Weiterfahrt nach Hagen
  • Besuch des Osthaus Museums mit Führung durch die Jugendstilsammlung und Erläuterungen zu der Entstehungsgeschichte des Hauses
  • Möglichkeit einer Kaffeepause im Restaurant Novys beim Museum
  • Weiterfahrt zum Hohenhof, dem ehemaligen Wohnhaus und Hausgarten von Karl Ernst Osthaus, einem der wichtigsten deutschen Kunstmäzene des frühen 20. Jahrhunderts
  • Besichtigung des Wohnhauses, der kleinen besonderen Gartenanlage und der Jugendstilsiedlung „Am Stirnband“
  • Weiterfahrt nach Düsseldorf. Hotelbezug
  • Empfehlung: Abendessen im Restaurant Malkasten, Rundgang durch den Jakobigarten
  • Übernachtung in Düsseldorf
3.Tag
  • Vormittags Fahrt nach Kleve, wo der brandenburgische Statthalter Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679) die damalige Residenzstadt und ihr Umland in eine eindrucksvolle Parklandschaft verwandelte.
  • Kombinationsführung Museum und Park: Geführter Besuch des Museum Kurhaus Kleve mit anschließendem Spaziergang durch die historischen Parkanlagen Amphitheater und Forstgarten am Museum
  • Auf Wunsch Mittagessen im bezaubernden „Café im Gärtchen“ in Keeken bei Kleve. Dort gibt es Ursprüngliches nach Omas Rezepten.
  • Weiterfahrt nach Krefeld
  • Besuch des Museums Haus Esters / Haus Lange, entworfen von Ludwig Mies van der Rohe, inklusive der Gartenanlage, die in ihrer Konzeption und Wirkung auf die Gebäude abgestimmt ist
  • Rückfahrt nach Düsseldorf. Zeit für eigene Erkundungen
  • Auf Wunsch Abendessen in einem Restaurant am MedienHafen
  • Übernachtung in Düsseldorf
4.Tag
  • Am Morgen Fahrt nach Neuss
  • Besuch der Museum Insel Hombroich als Gesamtkunstwerk. Hier verschmelzen Natur, Architektur und Kunst auf einzigartige Weise miteinander. Der Bildhauer Erwin Heerich schuf hier die markanten Pavillons für die Kunst. Auf der Insel gibt es einen kleinen Imbiss.
  • Im Anschluss Weiterfahrt nach Bad Honnef.
  • Führung durch das Adenauerhaus mit Garten und Laube, in denen der Altkanzler oft an seinen Erinnerungen arbeitete. Der Terrassengarten bietet phantastische Blicke über das Rheintal und den Drachenfels.
  • Auf Wunsch Abendessen in einem der vielen typischen Weingaststätten am Siebengebirge.
  • Übernachtung in Düsseldorf
5.Tag
  • Fahrt zu Schloss Dyck in Jüchen
  • Geführter Besuch des englischen Landschaftsgartens und der Neuen Gärten. Auf Schloss Dyck lebte die französische Dichterin und Schriftstellerin Constance zu Salm-Reifferscheidt-Dyck seit 1803 und führte das Schloss als offenes Haus mit Literarischem Salon.
  • Zum Abschluss der Reise Mittagessen im Bistro Botanica in Schloss Dyck
  • Optional Besuch des Künstlergartens Rückriem in Rommerskirchen
  • Danach Rückreise
Optionaler Verlängerungstag
  • Fahrt nach Antwerpen in Belgien
  • Besuch des Rubensgartens mit Blumen und Früchten, die zu Lebzeiten Rubens im 17. Jahrhundert bekannt waren und Besichtigung des Museums Rubenshuis, in dem der Künstler lebte und arbeitete.
  • Peter Paul Rubens wohnte fast sein ganzes Leben in Antwerpen und hatte großen Anteil an der Spätblüte der Stadt.
  • Mittagspause in einem typischen Antwerpener Restaurant
  • Geführter Stadtrundgang entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die Liebfrauenkathedrale mit Meisterwerken von Rubens oder das Rathaus
  • Danach Rückreise.

ART CITIES KULTURPAKET

  • 1 Übernachtung in einem gehobenen Mittelklassehotel in Münster
  • 3 Übernachtungen in einem gehobenen Mittelklassehotel in Düsseldorf
  • Eintritt und Führung durch den Gräflichen Park, Bad Driburg
  • Eintritt und Führung Landsitz Rüschhaus
  • Eintritt und Führung Park und Burg Hülshoff
  • Mittagessen Restaurant Burg Hülshoff
  • Eintritt und Führung Karl-Ernst Osthaus- Museum, Hagen
  • Eintritt und Führung Villa Hohenhof, Hagen (nur am Wochenende)
  • Kombinationsführung Museum Kurhaus Kleve und Parkanlagen
  • Eintritt in Haus Esters / Haus Lange, Krefeld
  • Eintritt und Führung im Adenauer-Haus mit Garten, Bad Honnef
  • Eintritt mit Führung Schloss Dyck
  • Mittagessen Bistro Botanica Schloss Dyck
  • Eintritt Museum Insel Hombroich
  • Vermittlung von Zusatzleistungen und Prospektmaterial
  • Freiplatz für die 21. Person im Doppelzimmer

Preis pro Person:
ab € 268,- im Doppelzimmer

ab € 82,- Einzelzimmerzuschlag

Gruppen ab 20 Personen

ART CITIES PLUS
  • Abendessen im Restaurant Malkasten in Düsseldorf
  • Abendessen in einem Restaurant im MedienHafen

Kombinationstipps

  • LWL-Freilichtmuseum, Detmold
  • LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Dalheim
  • Schloss Corvey mit dem karolingischen Westwerk der ehemaligen Klosterkirche
  • Besichtigung Glasmuseum der Stadt Bad Driburg
  • Besuch des Domes und des Diözesanmuseums und des Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn
  • Miele Museum in Gütersloh
  • Kunsthalle Bielefeld und Skulpturenpark
  • Firmenbesichtigung bei der Potts Brauerei in Oelde
  • Besuch einer Veranstatlung im Gutspark Böckel in Rödinghausen
  • Besichtigung Kulturgut Haus Nottbeck, Museum für Westf. Literatur, Oelde
  • Picasso Museum in Münster
  • Besuch des ersten Freizeitparks des Münsterlandes aus dem 18. Jahrhundert, dem Bagno in Steinfurt
  • Besuch der Destillerie und Brennerei Heinrich Habbel, Hagen
  • Museum Emil Schumacher, Hagen
  • Besuch Schloss Hohenlimburg, Höhengarten und Schlossmuseum, Hagen
  • Besuch der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen oder das museum kunst palast
  • Stadtrundfahrt mit Besuch des Nordparks in Düsseldorf
  • Einkauf regionaler Produkte im Landladen Schloss Dyck
  • Weinprobe und Kellerführung bei einem lokalen Winzer in Bad Honnef oder im Ahrtal
  • Besuch der Bundeskunsthalle in Bonn
  • UNESCO-Weltkulturerbe Museum Plantin-Moretus mit den ältesten Druckpressen der Welt, Antwerpen
  • Kunstmuseum MAS – Museum am Strom, Antwerpen
  • Paleis op de Meir in Antwerpen, wo besonders die ehemaligen Appartements Napoleons und der Spiegelsaal König Leopolds sehenswert sind
  • Besuch des Ladens Chocolate-Line, in dem Belgische Pralinen in höchst exklusiven Ambiente angeboten werden